In den Jahren, die ich dem Wandern gewidmet habe, habe ich meine gesamte Ausrüstung immer wieder überarbeitet, ausgetauscht und optimiert. Vieles stellte sich als überflüssig heraus, während anderes sich als unpassend für den jeweiligen Zweck erwies. Jede Tour brachte neue Erkenntnisse, die mir halfen, meine Ausrüstung gezielt zu verbessern. Schritt für Schritt habe ich Ballast abgeworfen und mich auf das Wesentliche konzentriert – für mehr Effizienz und Praktikabilität auf dem Trail.
Das Ziel war stets, ein möglichst kleines Packmaß zu erreichen, um die Ausrüstung kompakt und handlich zu halten. Gleichzeitig sollte das Gewicht so gering wie möglich sein, um die Belastung auf dem Trail zu minimieren. Und nicht zuletzt sollte jeder Gegenstand maximalen Nutzen bieten – so dass er mehrere Funktionen erfüllen konnte und nicht nur für einen einzigen Zweck dabei war. Diese Philosophie hat mir geholfen, die richtige Balance zwischen Funktionalität und Leichtigkeit zu finden.
Durch den wiederholten Einsatz und die kontinuierliche Überprüfung meiner Ausrüstung sind viele Gegenstände aus meinem Gepäck verschwunden. Dinge wie der Teller, der Regenponcho, die Hängematte und sogar die Taschenlampe haben mittlerweile keinen Platz mehr in meinem Rucksack. Sie wurden durch sinnvollere und funktionellere Alternativen ersetzt oder ganz aus meiner Ausrüstung verbannt.
Dank dieser stetigen Optimierung und dem Aussortieren unnötiger Dinge konnte ich mein Grundgewicht (also alles ohne Lebensmittel und Wasser) von 26 kg auf 6,5 kg reduzieren. Das bedeutet eine Ersparnis von fast 20 kg – 20 kg weniger, die auf meinem Rücken lasten und 20 kg weniger, die ich den Berg hoch schleppen muss.
Auf den folgenden Seiten teile ich meine Erfahrungen und Empfehlungen zu meiner Ausrüstung. Dieser Bereich wird in Zukunft noch weiter wachsen, um dir zu helfen, deine eigene Ausrüstung effizienter und leichter zu gestalten.