Zurück zu Hexenstieg Etappe 3 – Über den Brocken
Die Ruine Königsburg ist tatsächlich ein lohnendes Highlight auf der vierten Etappe des Harzer Hexenstiegs. Der schmale und steile Pfad mag anstrengend sein, aber die Aussicht, die einem oben auf der Ruine geboten wird, macht den Aufstieg definitiv wert. Man hat einen fantastischen Blick bis hin zum Brocken und kann gleichzeitig die Ruine mit ihrer Geschichte erleben. Der Burgaufstieg ist nicht ganz ohne, aber für alle, die sich die Zeit nehmen, bietet er eine willkommene Abwechslung und einen schönen Blick auf die umliegende Landschaft.
Die Etappe selbst ist, wie du richtig beschrieben hast, eher weniger abwechslungsreich, insbesondere wegen der breiten Forstwege und der fehlenden schattigen Stellen. Gerade bei warmem Wetter kann der Weg recht monoton wirken, und die häufigen Umleitungen tragen nicht gerade zur Erholung bei. Dennoch bleibt die Etappe ein wichtiger Bestandteil des gesamten Harzer Hexenstiegs, der sich durch seine landschaftliche Vielfalt und historischen Orte auszeichnet, auch wenn hier die Highlights eher spärlich gesät sind.

Der Abschnitt südlich des Stausees Königshütte am Harzer Hexenstieg ist tatsächlich recht monoton und wenig abwechslungsreich. Der Forstweg, der an der Überleitungssperre vorbeiführt, zieht sich ohne nennenswerte Höhepunkte und ohne schattige Pausenmöglichkeiten dahin. Das macht diesen Teil der Etappe besonders anspruchsvoll, vor allem an heißen Tagen, da es an Abwechslung und naturnahen Wegen mangelt.
Die Bode, die man im weiteren Verlauf des Hexenstieges begleitet, bildet zwar eine ständige Begleitung, aber der Weg bleibt lange eher unspektakulär. Besonders für Wanderer, die mehr Abwechslung in der Landschaft suchen, kann dieser Abschnitt etwas ermüdend wirken.
Nichtsdestotrotz bleibt der Hexenstieg insgesamt eine lohnenswerte Wanderung, auch wenn dieser Abschnitt nicht unbedingt als Höhepunkt des gesamten Weges hervorsticht. Wer sich darauf einlässt, wird in Thale jedoch mit einer völlig anderen, viel abwechslungsreicheren Etappe belohnt.

Die Wanderung auf dem Harzer Hexenstieg kann in einigen Abschnitten durch Umleitungen und Sperrungen eine Herausforderung darstellen, besonders wenn die Beschilderung nicht eindeutig ist. Die Umleitung, die Sie beschrieben haben, führt entlang einer Landstraße, was den Wanderweg deutlich weniger reizvoll macht und den Naturgenuss schmälern kann. Die Enttäuschung über den Verlust der eigentlichen Strecke und den fehlenden Ausblicken ist verständlich.
Der Aussichtspavillon „Hoher Kleef“ ist definitiv ein Highlight, das viele Wanderer verpassen, wenn sie der Umleitung folgen. Der steile Aufstieg lohnt sich jedoch, da der Blick über Rübeland und das Bodetal von dort oben wirklich beeindruckend ist. Der Weg dorthin ist gut ausgeschildert, und es gibt auch den Hinweis mit den Holzschildern, die auf den Harzer Hexenstieg und den Pavillon verweisen. Der kleine Umweg ist es auf jeden Fall wert, auch wenn es für manche Wanderer zusätzliche Mühen bedeutet.
Trotz der weniger attraktiven Umleitung bleibt der Harzer Hexenstieg ein faszinierendes Wandererlebnis, und solche kurzen Ausflüge wie der zum Hoher Kleef bieten zusätzliche Aussichtspunkte und eine willkommene Abwechslung.

Die vierte Etappe des Harzer Hexenstieges hat durchaus ihre Herausforderungen, vor allem durch die Nähe zur Rappbodetalsperre, die mit ihren Freizeitattraktionen eine ganz andere Atmosphäre vermittelt. Der Abschnitt entlang der Talsperre kann durch den hohen Touristenverkehr und die damit verbundene Geräuschkulisse etwas weniger erholsam sein, besonders wenn man die Ruhe der Natur sucht. Die Rappbodetalsperre ist bekannt für ihre diversen Aktivitäten wie Wall-Running oder Zipline, die für viele ein großer Spaß sind, aber für Wanderer, die auf Ruhe und Naturerlebnisse hoffen, leider störend wirken können.
Der Übergang zur Talsperre Wendefurth und der anschließende Weg entlang des Forstweges bieten jedoch wieder einige ruhigere Momente, insbesondere mit den Stromschnellen der Bode, die einen schönen Vorgeschmack auf die kommende Etappe bieten. Der Abschnitt, der nach Altenbrak führt, bietet immer wieder spannende Aussichten auf die Fließgewässer und das umliegende Waldgebiet. Es lohnt sich, diese Etappe trotz der touristischen Gebirgserfahrung entlang der Talsperren zu genießen, da die Wanderung durch den Harz einfach einen einzigartigen Charme hat.
Die Reise setzt sich dann in der nächsten Etappe fort, die vermutlich wieder mehr durch Natur und weniger durch touristische Abkürzungen und Störungen führt.
Weiter zu Hexenstieg Etappe 5: Die Bodeschlucht
Etappendaten
Etappe 4: Königshütte – Altenbrak (23,2 km)
Wegezeit: Ca. 5:30 Stunden
Anstieg: 728m, Abstieg: 864m